Mir stinkt’s!

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Und nicht nur mir, sondern auch dem Monschder, den armen Nachbarn rechts von uns und je nach Windrichtung auch den Nachbarn gegenüber.

Ihr fragt euch welches Corpus delicti hier zum allgemeinen Geruchs-Ärgernis wird? Ich sag’s Euch: unsere Miste!

Das Corpus Delicti

Der Monschder will ja einen Rasen nach englischem Vorbild. Ist ja auch sehr schön anzusehen. Aber arbeits- will sagen: mähintensiv. Und es fällt (auch bei unserem kleinen Garten) wirklich eine Meeeenge Rasenschnitt an. Einiges davon landet als Mulch in meinen beiden Beeten. Aber irgendwann sind die voll und daher wandert der Rest in unseren Kompost.

Und in Ermangelung von anderem Grünschnitt ist da halt fast ausschließlich Rasenschnitt drin. Und was passiert bei viel nass und viel heiß? Richtig! Es fängt zu faulen an. Anfangs noch nicht so intensiv, wird der Gestank mit jedem Tag schlimmer. Die Nachbarn, deren Terrasse direkt hinter den Komposten steht sind schon lange ins Haus geflüchtet. An dieser Stelle: fettes sorry! Auch das eingestreute Urgesteinsmehl, das ja bekanntlich Gerüche bindet, kommt hier an seine Grenzen. Und so bleibt uns nichts anderes, als jeden Tag den Kompost einmal auf links zu drehen und mit der Forke gut durchzumischen.

Für das nächste Jahr werden wir den Staudenschnitt zur Seite legen und regelmäßig untermischen. In der Hoffnung, dass bis dahin die Nachbarn wieder mit uns sprechen….

Es grüßt (mit Nasenklammer), Krümel

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