Die Liebe meines Lebens…

… ist zweifelsohne und mit weitem Abstand mein Monschder. An dieser Stelle eine kleine (große) Liebeserklärung an Dich, mein Herz.

Trotzdem gibt es in meinem Leben noch einen weiteren „Mann“. Der Monschder weiß das. Und er akzeptiert das. Schließlich liebt er „ihn“ fast genauso wie ich. Ihr könnt euch sicherlich schon denken um wen oder was es sich handelt. Ihr Lieben – I proudly present: meinen/unseren Baba!

Ok, ich geb zu: der Name ist nicht spektakulär. Aber so hieß er eben als wir ihn (zusammen mit meinen Eltern) vor etwa sechs Jahren aus dem Tierheim geholt haben. Und da ihm sein Name total egal ist, haben wir es dabei belassen. Glaubt mir: wir hatten mit dem Kerl anfänglich ganz andere Baustellen als seinen Namen.

Baba wurde wegen Tierquälerei aus einer schlechten Haltung konfisziert. Er gehörte zuvor einem Schäfer, der ihn als (angeblichen) Arbeitsverweigerer mit Schlägen und Tritten bestrafte und ihn Tag und Nacht in einem Betonzwinger mit Wasserentzug hielt. Dass das arme Tier von Geburt an Gehörlos war und die Befehle einfach nicht verstanden hat, auf die Idee ist der Armleuchter (sorry, aber ist doch wahr) nicht gekommen.

Herbstweg
Schild
Obstwiese
Bank

Naja. Auf jeden Fall haben wir uns dafür entschieden, den völlig verwahrlosten, verängstigten und tauben Hund mitzunehmen. Anfangs war er so verstört, dass er sich weder streicheln noch sonst wie anfassen ließ. Wenn wir irgendwas von ihm wollten, mussten wir in an der Schleppleine (die er Tag und Nacht trug) unter der Kücheneckbank zu uns herziehen.

Viel Liebe, noch mehr Geduld und eine große Portion Beharrlichkeit später haben wir einen wundervollen Hund zu Hause. Einer, der gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen kann. Einer, der aufmerksam darauf wartet, was Frauchen oder Herrchen „sagt“ und auf’s Wort „gehorcht“. Einen Hund, der trotz Handicap ohne Leine seinen Gassi-Ausflug genießen kann und ein stinknormales, wunderbares Hundeleben führt.

Panorama1
Baba1

P.S. ein herrlicher Herbsttag mit einem tollen Panorama über die schwäbische Alb. Leider nur das Handy dabei gehabt. Hoffe ihr erkennt trotzdem was.

Viele Grüße
Krümel

 

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3 Antworten auf „Die Liebe meines Lebens…“

  1. Wunderschöne Landschaftsbilder und eine rührende und zu Herzen gehendeTiergeschichte, lieber Krümel, mit einem glücklichen Ausgang für das geschundene Tier. Und DESHALB hat Baba es auch verdient, die zweitgrößte Liebe Deines Lebens zu sein! Basta!
    Liebe Grüße
    Edith

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