Einen Strich durch die Rechnung …

….. macht mir gerade das Novemberwetter.

Davon abgesehen, dass es sowieso schon dämmrig ist wenn ich nach Hause komme, regnet es die komplette Woche auch noch. So, dass alles noch dunkler und düsterer erscheint als es sowieso schon ist. Da brauche ich mit dem Fotoapparat überhaupt nicht rausschleichen. (Davon ganz abgesehen, dass ich sowieso Ärger kriege wenn ich das teure Stück bei Nässe draußen herumtrage. Ist nämlich nicht meine Kamera, gehört dem Monschder.)

Scheinaster (Vernonia crinita) – die letzen blühenden Reste

Und leider muss ich zugeben, dass ich als Blog- (und auch Garten-)Anfänger noch nicht über so wahnsinnig viel Bildmaterial verfüge. Also um ehrlich zu sein – aktuell läuft es noch so: mir fällt ein Blog-Thema ein und dazu schieße ich dann Bilder. Ich glaube, da muss auf Dauer ein besserer Workflow rein.

Naja. Ein paar wenige „aktuelle“ Bilder kann ich Euch zeigen. Die sind 30.10. Das war die Woche in der wir hier in BaWü zwei Feiertage hatten. Und der Monschder und ich Urlaub . Und da das Wetter ganz ordentlich war (zumindest besser als erwartet) waren wir natürlich nochmal im Garten.

Rittersporn: er blüht und blüht und blüht…

Ich hatte ein bisschen was im Hügelbeet umgebaut: die große Agastache kam nach hinten. Einer der Rittersporne ist stattdessen in das Rosenbeet umgezogen. Die Grasnelke ‚Düsseldorfer Stolz‘ (die übrigens immer noch blüht) und der Bartfaden ‚Catherine de la Mere‘ habe ich etwas weiter nach vorne gezogen weil der Gartenwermut einfach darüber gewuchert ist. Jetzt weiß ich was „ausufernder Wuchs“ bedeutet….

Geranium ‚Tiny Monster‘

Im Rosenbeet hab ich das Geranium ‚Tiny Monster‘ runter geschnitten. Ist zwar nicht zwingend nötig, geht auch im Frühjahr noch, aber es lag so auf, über und zwischen der Buchshecke – ich wollte da über den Winter keinen Nässestau (und möglicherweise Fäule oder Pilzerkrankungen) provozieren.

Kann bei der Gelegenheit eigentlich mal jemand dem Lavendel sagen, dass er ein Sommerblüher ist?

Lavendel im November

Leider tue ich mich WIRKLICH schwer, blühendes abzuschneiden. Andererseits weiß ich aber auch nicht, ob es der Pflanzengesundheit nicht eher abträglich ist wenn er so spät im Jahr noch blüht. Naja – ich seh’s dann im nächsten Frühjahr ob der Lavendel es überlebt hat oder nicht. Auch die Stockrose blüht noch wie wenn’s kein Morgen gäbe. Meine Astern hingegen haben schon lange aufgegeben. Verkehrte Welt.

Stockrose

Das war mein kleiner Resteverwertungs-Eintrag. Zwei weitere Posts sind schon fertig – es fehlen nur noch die Bilder. *grins*

Euch einen tollen Tag,
wünscht Krümel (die auf besseres Wetter wartet).

4 Antworten auf „Einen Strich durch die Rechnung …“

  1. Jetzt musste ich schmunzeln über ‚fertig, nur die Bilder fehlen noch‘. Bei mir geht das eigentlich umgekehrt. Aber jeder hat so seine eigene Arbeitsweise.
    Ja, der Lavendel hat dieses Jahr auch zweimal in meinem Garten geblüht. Irgendwie ist die Natur ganz durcheinander nach diesem merkwürdigen Sommer.
    Spätestens dann, wenn der erste Nachtfrost uns überrascht, weiß unser Garten, was die Uhr geschlagen hat…
    Liebe Grüße
    Edith

    1. Hallo Edith,
      im eigenen Garten fällt einem tatsächlich viel eher auf wenn die Natur „verrückt“ spielt. Mal gucken wie viele unserer Lieblinge den Winter dann trotzdem gut überstehen wenn sie vom Frost überrascht werden.
      Liebe Grüße, Krümel

  2. Moin, schön, dass du uns auch die Namen sagst. Ich finde das zur Volksbildung sehr wichtig! *kicher* Und mach das auch!
    Bei Regen fotografieren bringt auch gar nix, und dein Mann hat recht, das Zoom zieht die Feuchtigkeit an und das wars dann in aller Regel.
    Bist du bei FB?

    Sigrun

    1. Guten Morgen Liebe Sigrun,
      hast Recht, ich gelobe Besserung!
      Nein, den FB-Hype habe ich nie verstanden und mich da auch nie angemeldet. Bin auch mit deren Geschäftspraktiken nicht einverstanden. Daher mein Boykott.
      Liebe Grüße, Krümel.

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