Es tut sich was

wenn ich mich so bei euch umgucke, habe ich das Gefühl, dass es überall frühlingt – nur bei uns nicht. Die Zwiebeln wollen noch nicht, die Obstbäume sollen noch nicht und die Stauden können noch nicht.

Doch halt! Linst da nicht ein kleiner Rittersporn aus der Erde?

Und – wartet mal! Ist das da nicht eine vorwitzige Hyazinthe?

Ach und Stop! Das da ist doch eine Blüte am Teppich-Phlox, oder?

Gut, langsam kann auch meine Wenigkeit (auch gerne „Ungeduld in Person“ genannt) nicht mehr ignorieren, dass sich da was tut da draußen.

Leider breche ich jetzt trotzdem nicht in Begeisterungsstürme aus. Zu viel das mich stört: der vollgesogene Lehmboden der ein Vorankommen im Garten schwer macht. Solange es noch so nass ist, kann ich nicht raus – das würde dem Rasen den Rest geben. Dann die Angst, dass ein später (oder überhaupt ein) Frost die frühen und vorwitzigen Knospen erfrieren lässt

Und: die Hinterlassenschaften von Nachbars Katze bei uns im Garten. Wenn ich sie rechtzeitig sehe werden sie markiert.

KatzenK1
KatzenK2

Noch kann ich sie nicht entsorgen – so regenaufgeweicht kleben sie so richtig schön am Gras. Kein wirkliches Vergnügen. Naja – vielleicht hätte ein leichter bis mittlerer Frost doch noch was Gutes – gefroren ginge es besser…..

Wie auch immer – es geht voran. Langsam aber stetig. Ach! Und das Insektenhotel steht seit dem letzten Wochenende.

War das ein Act. Arbeiten am Hang sind nicht immer einfach (armer Monschder *grins*). Wird in den kommenden Wochen noch befüllt. Ich hoffe auf zahlreiche Gäste. Ach, der Monschder hat sein Versprechen gehalten: hier kommt die Bauanleitung für unser Bienenhotel.

Habt ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße,
Krümel

12 Antworten auf „Es tut sich was“

  1. Wow, sieht schön aus euer Bienenhotel!!! Das Hangproblem habt ihr super im Griff. Wahrscheinlich ist die Wasserwage bei solchen Aktionen euer ständiger Begleiter…
    Jaaa, das Warten auf die ersten Regungen der Pflanzenwelt im Februar, das kenne ich auch gut. Trotzdem bin ich dann jedes Jahr überrascht, wie schnell der Februar wieder rum ist.
    Liebe Gartengrüße
    Vita

    1. Ja, die Wasserwaage gibt’s auch in mehrfacher Ausführung. Aber da sich der Boden immernoch bewegt ist es eigentlich nur um das eigene Gewissen zu beruhigen 😉.
      Liebe Grüße
      Krümel

  2. Liebe Krümel,
    hier kommt schon das Grün vieler Zwiebelblüher aus der Erde und ich werd heute Hornmehl dran werfen, damit sie auch zu gegebener Zeit einen guten, kräftigen Start haben…das war mal ein Tipp aus der Bloggerwelt. 😉 Glückwunsch an den Herrn des Hauses…ich bin gespannt wie sein Insektenhotel komplett gefüllt aussehen wird.
    Ein schönes Wochenende – lieben Gruß, Marita

  3. Lieber Krümel, hier ist nach wie vor tote Hose. Das wird sich erfahrungsgemäß in den nächsten Wochen nicht ändern. Bei uns erwacht die Natur erst spät und Mitte August ist dann meist alles wieder vorbei – ich darf da gar nicht daran denken.
    Was bitte sind das für monströse Ausscheidungen einer Katze?? Ich staune. Liebe Grüße

  4. Moin, der Lehm wird immer im Frühjahr das Problem sein, viel Kompost und Splitt hilft – aber mach dir nicht zu viele Hoffnungen, es muss wirklich viiiel sein!
    Dein Springkraut ist auch nicht zu verachten, wir haben den Garten voll davon und werden seiner nicht mehr frau/herr *kicher*
    Rittersporn- wie schön, das war hier nicht gut möglich, er wurde immer gefressen.

    Sigrun

  5. Hallo Krümel,
    Ich würde bei so lehmhaltigem Boden auch Kompost und etwas Sand unterarbeiten. Dein Garten wird es dir danken. Ich hatte in meinem letzten Garten auch schwere Erde und so verbessert.
    Die Pflanzen wurden viel schöner.
    Das Bienenhotel wird bestimmt toll.😊
    LG Marina

    1. Die Landschaftsgärtner haben „eigentlich“ guten Mutterboden 20cm aufgeschüttet und wir haben zusätzlich noch je 1Kubik Sand und Kompost eingearbeitet. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich der Lehm „vermehrt“.
      Aber Sand und Kompost stehen auch für dieses Frühjahr wieder auf der Einkaufsliste.
      Liebe Grüße
      Krümel

  6. In unseren Garten kann man auch noch keinen Fuß setzten, jeder Schritt auf dem Rasen macht aus dem Grün ein Matschloch. Aber man kann doch überall Frühlingsblüher sehen, nur leider ist dem Winter jetzt doch noch eingefallen, was seine Aufgabe ist und wir haben teilweise richtig Frost, bis -7 Grad.
    Ich hätte jetzt auch lieber Frühling und heute scheint auch die Sonne, die hat sich in letzter Zeit auch viel zu selten sehen lassen. Aber es wird. (Hoffentlich)
    Für Dein Insektenhotel wünsche ich Dir viel Besuch, oder besser einen regelrechten Ansturm.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

  7. Ach ja, lieber Krümel, das ist schon ein Elend mit den Hinterlassenschaften der Nachbarkatzen (Plural!). Bei
    mir im Garten sind sie so tückisch, dass ich sie erst
    bemerke, wenn ich auf ihnen ausrutsche und sie an
    meinen Gartenschuhen kleben. Die Häufchen werden
    nämlich immer zugedeckt. Weil ich eine Katzenoma
    bin, kann ich mich nirgendwo beschweren…
    Achtung! Rechts neben Deinem blühenden Teppich-Phlox
    wächst ein ganz gemeines Unkraut, dessen Springsamen
    man nicht unterschätzen sollte.
    Ein schönes Wochenende wünscht Edith

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