Garten-Neuanlage – Teil 2

Bevor nächste Woche meine neuen „Babys“ geliefert werden und ich Euch endlich zeigen kann wie es bei uns im Krümelgarten weiter geht, möchte ich Euch noch zeigen, was mit meinen restlichen Geburtstagsgeschenken passiert ist.

Zu Monschders Leidwesen habe ich beschlossen, dass die Rasenfläche deutlich verkleinert wird. Um ehrlich zu sein: Vom Rosenbogen aus nach rechts ist MEIN Garten und da gibt’s keinen Rasen. Die Fläche vor der Feuerstelle (und der Gemüsegarten) ist sein Reich, da kann Rasen haben so viel er will. Das gab einige Diskussionen, aber letztendlich hab ich mich durchgesetzt (auch wenn er das vielleicht noch nicht weiß *grins*).

So, und damit das Grün auch wirklich verschwindet gibt’s die nächsten zwei Beete. Das erste ist wieder ein Rosenbeet.

Zuerst die Fläche abgesteckt

Hier haben die Rosen ‚Eden Rose ‚85‘, ‚William & Catherine‘, ‚Comte de Chambord‘ und ‚Novalis‘ ihr neues Zuhause gefunden.

Die Fläche zwischen den Beeten wird glatt gezogen – hier kommt noch eine kleine Sitzbank hin. Damit es lauschiger wird, wird das Beet an einer Seite mit einer Hainbuchhecke abgegrenzt.

Rechts neben die Hainbuchhecke kommt (irgendwann diesen Sommer) unser Wasserspiel: Ein Brunnen und (später einmal) ein Bachlauf sind hier geplant.

… Strom liegt schon!

Zwei weitere Hainbuchen sind neben den Schnellkomposter eingezogen. Der Optik wegen.

Dass unser roter Ahorn wieder den Weg in den Garten gefunden hat freut mich sehr. Er und sein grünlaubiger Freund sind „Überbleibsel“ aus dem ursprünglichen Garten. Weil wir es zu schade fanden die beiden wegzuschmeißen, hatten wir sie ausgegraben und in Töpfe gesteckt.

Das Risiko dass sie das nicht überleben war hoch, weil wir sehr viele (große) Wurzeln kappen mussten um sie a.) aus dem Beet und b.) in die Töpfe zu kriegen. Aber beide haben überlebt und den Ersten konnten wir jetzt wieder einpflanzen.

Die Kupferfelsenbirne hat es uns nicht leicht gemacht. Naja, zumindest der Boden in dem sie steht. OBWOHL hier aufgeschüttet wurde, haben wir noch eine Menge alten Beton im Boden gefunden.

Der Monschder beim buddeln

Das große Beet 4 (ca. 15qm) haben wir im Herbst nicht mehr ausgehoben. Das Wetter war zu bäh. Die Rose ‚Winchester Cathedral‘ hat trotzdem noch ihren Platz gefunden.

Der letzte schöne Tag.Danach war’s Dauer-Nass – so ungefähr soll’s mal werden.

In wenigen Wochen haben wir Urlaub. Dann sollen die Beete wieder umrandet und bepflanzt werden. Gerne würde ich schon an den kommenden Wochenenden vorbereitende Arbeiten anfangen, aber hier bei uns soll es nochmal richtig ekelig werden. Schnee, Schneeregen und Frost mit bis zu -8°C. Ich frage Euch: Wer will denn sowas? Ich für meinen Teil hab die Nase voll. Winter ist im Dezember, nicht mehr Ende März!

Es bruddld,
Euer Krümel

P.S. Für alle Nicht-Schwaben: „bruddla“ bedeutet soviel wie ‚vor sich hin grummeln‘

4 Antworten auf „Garten-Neuanlage – Teil 2“

  1. Lieber Krümel, das liest sich doch schon mal sehr gut.
    Manchmal muss man die Männer zu ihrem Glück zwingen.
    Der Monschder wird auch seine Freude an ‚William & Kate‘
    haben. Winchester Cathedral ist auch eine wunderschöne
    Rose. Na ja, welch ein Glück, dass Ihr die Ahorne gerettet
    habt. Sie sind schon etwas Besonderes, aber auch ein
    wenig anspruchsvoll. Viel Glück und liebe Grüße, Edith

  2. Liebe Krümel, so eine Art Rosenhang ist doch was Tolles. Pass nur auf, das das Gras nicht wieder zurückwandert und den Rosen das leben schwer macht.
    Liebe Grüße
    Karen, die am Wochenende und den folgenden Tagen endlich Rosen ausbuddeln muss/darf

    1. Hallo Karen,
      gegen Rosen am Hang hätte ich prinzipiell ja auch nix – wenn sie nicht so hässlich wäre… 😂
      Meine neuen Rosen sind schon im November ins Beet gewandert. Jetzt kommt der „Kleinkruscht“ dann.
      Ich drück Dir die Daumen für gutes Wetter.
      Liebe Grüße,
      Krümel

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