Mauselito – die Wochen drei und vier

Ihr erinnert euch noch an mein Findelkind, die kleine Babymaus? Hier hatte ich schon von ihr berichtet. Wollt ihr wissen wie’s weiter gegangen ist?

Entgegen jeder Annahme wird Mauselito immer kräftiger und fitter. Und leider auch unternehmungslustiger. Der Welli-Transporter kann nicht mehr lange als Zuhause herhalten. Und als der Kleine dann endlich die Augen aufmacht ist klar – ein neues Heim muss her.

Milch mag er auch nicht mehr so gerne. Das Füttern zieht sich zeitlich immer mehr. Das Bäuchlein muss ich nicht mehr massieren, er putzt sich mittlerweile selbst.

Die erste Haferflocke
Löwenzahn ist völlig uninteressant

Nur mich nicht, das muss ich selbst machen. Also den Kleinen in ein Nest (Küchenhandtuch) gesetzt und Hände gewaschen. Beim Umdrehen: SCHOCK! Die Maus ist weg! Ich hatte ihn in der Küche gefüttert und das Handtuch auf der Arbeitsplatte abgelegt. Und jetzt ist er weg. Der kann überall sein. Kurze Panik. Dann ein Rascheln. Ich muss grinsen. Manchmal macht Unordnung Sinn: V.a. wenn es sich um eine liegengebliebene, leere Bäckertüte handelt in der noch Saaten und Körnchen liegen.

Ganz hinten saß er ….

Sieben Bissen für ein Sesamkorn. Ist das nicht entzückend?

… und hat genußvoll an den Körnchen geknabbert.

Freunde haben ein altes Terrarium. Das leihe ich mir aus und gestalte ein neues Zuhause für Mauselito. Als Höhle dient eine halbe Kokosnuss die mit Hamsterwatte gepolstert wird.

Das neue Zuhause

Ein Napf mit Farbmausfutter, eine kleine Wasserstelle. Mauselito ist sofort einverstanden, verzieht sich in die Nuss und ward erstmal nicht mehr gesehen. Zeitgleich beschließt er selbst, dass er für Milch jetzt zu alt ist. Er will sie nicht mehr. Nix zu machen. Die (getrockneten) Mehlwürmer im Futter sind ihm lieber. Endlich wieder durchschlafen! Danke, Mauselito. Hallo Bett. Ich komme!

Liebe Grüße,
i.V. Mauselito (Krümel schläft)

4 Antworten auf „Mauselito – die Wochen drei und vier“

    1. Eine Wühlmaus hätte ich sicherlich auch nicht groß gezogen. Ich schieß mir ja nicht selbst ins Knie *lach*
      Aber der Kleine hier hat wenig interesse an Grünzeug. Körner sind so sein Ding. Haferflocken liebt er. Und Sonntags kriegt er mal eine Mandel. Das ist dann wie Weihnachten und Geburtstag zusammen 🙂

    1. Katze haben wir ja nicht, aber einen Hund. Allerdings war die Sorge völlig unbegründet. Alles was sich bewegt und kein Hund oder Mensch ist, ist per se suspekt und wird mit völliger Verachtung bestraft. Um ehrlich zu sein: ich glaub unser Hund hat mehr Angst vor der Maus als umgekehrt *lach*

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