Die Ruhe nach dem Sturm

Mannometer! Die hat’s aber in sich gehabt – die Fabienne. Ich habe mich Montagmorgen gar nicht aus dem Fenster schauen getraut. Schon am Sonntagnachmittag hatte sich abgezeichnet, dass wir nicht ungeschoren bleiben würden.

Dabei war der späte Mittag wirklich herrlich bei uns. Gut, ja, ein bisschen windig war’s schon, zugegeben. Aber die Sonne schien, es war brühwarm und wider Erwarten und trotz (wirklich fiesem) Muskelkater habe ich zwei Stunden im Garten werkeln können.

Am frühen Abend dann der Höhepunkt des Unwetters: mit einem Mal wurde es dunkel um uns herum. Es regnete so heftig, dass unsere sichtbare Welt zu dem Zeitpunkt 20 Meter hinter dem Haus, direkt hinter einer Baumgruppe endete. Das war sehr gespenstisch. Es blitze, donnerte und ein wütender Sturm pfiff ums Haus. War ich froh um meine vier Wände um mich herum!

Montagmorgen dann das Aufatmen: alles soweit noch da. Da ich ja aber um 08:00 Uhr im Büro erwartet wurde, musste die genaue Bestandskontrolle bis Nachmittags warten. Ein bisschen hibbelig war ich ja schon den ganzen Tag.

Aber: Entwarnung! Die Tomaten haben noch ihre Dächer, die Kübelpflanzen stehen (erstaunlicherweise) noch und auch der Blauregen und die Kletterrose haben alles unbeschadet überstanden.

Die verblühten und vertrockneten Stauden haben sich ein wenig lang gemacht. Nichts was die Schere nicht korrigieren kann. Dann schneide ich dieses Jahr halt doch im Herbst und nicht erst im Frühjahr zurück.

Leider hat es zwei kleinere Rankgerüste umgeworfen. Die bis dato völlig ausgetrocknete Erde hatte der Gewalt des Sturmes einfach nichts entgegen zu setzen. Jetzt muss ich mir was einfallen lassen, wie ich die Gerüste (die ja schön völlig mit Rosen überwuchert sind) am besten entferne oder wieder so in die Erde bringe, dass sie wieder sicher stehen.

Und auch das Bauerngartenbeet hat’s erwischt: Von der Stockrose ist nicht mehr viel übrig und auch die Cosmee hat von der Senkrechten in die Waagerechte gewechselt.

Trotzdem können wir wirklich sehr froh sein, es hätte seeeehr viel schlimmer sein können.

Hat Fabienne Euch verschont oder habt Ihr Verluste zu beklagen? Ich hoffe Euch geht’s allen gut!

Liebe Grüße,
Krümel

3 Antworten auf „Die Ruhe nach dem Sturm“

  1. An uns ist Fabienne zum Glück nur sehr „sanft“ vorbeigezogen. Außer umgefallenen Töpfen, gab es keine Schäden… zum Glück!
    In der Nähe hat es wohl stärker gewütet, da immer noch Züge ausfallen.
    Viele Grüße von
    Margit

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