Änderungsnotiz – Beet 1

(Wenn ich das so lese: Beet 1 klingt sehr unromantisch. So nüchtern. Aber tatsächlich habe ich für meinen „ersten Versuch“ bisher noch keinen anderen Namen. Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen! Vorschläge werden gerne angenommen.)

So, nicht der Einstieg der geplant war, aber manchmal müssen Gedanken einfach aufgeschrieben werden. Heute geht’s also um Beet1. Mein erstes und größtes Beet. Und auch hier stehen EINIGE Veränderungen an.In dem Beet stehen vier Rosen. Zwei Strauch- und zwei Kletterrosen. Dazwischen (eigentlich) höhengestaffelt Begleitstauden. Nur: bei mir leidet irgendwie alles an Gigantismus und das Beet ist völlig zugewuchert.

Beet 1

 

Fangen wir mit diesem Kandidaten hier an: Ziersalbei.

No-Name. Der hatte sich im Garten-Null (VOR der Neugestaltung) wild ausgesät und ich habe ihn damals ausgebuddelt und nach der Neugestaltung wieder ein Plätzchen im Beet gegeben. Und er dankt es mir. Leider ein wenig zu euphorisch. Das Ding ist riesig! Im Juni hatte er eine Höhe von 80cm und musste aufgebunden werden weil er zur Seite kippte. Außerdem überwuchert er meine gefüllte Schafgarbe (und das Engelhaar und die Akelei und und und…) Fazit: er kommt komplett aus dem Beet, wird mehrfach geteilt und unten an die Mauer hinter das Insektenhotel gesetzt.

Wiesenehrenpreis. Ja wo is er denn?

Der Wiesen-Ehrenpreis ‚Dark Martje‘ ist wunderschön. Glaube ich zumindest. Wirklich gesehen habe ich das noch nicht. Warum? Nun, ich dachte die dunkellilanen Blüten würden toll zu den Rosen ‚Alaska‘ (weiß) und ‚Camelot‘ (Rosa gepunktet) passen. Leider wachsen beide Rosen so stark, dass sie dem Ehrenpreis komplett die Sonne nehmen. Und das gefällt diesem so gar nicht. Also straft er mich verschnupft mit mickrigem Wuchs und geringer Standfestigkeit.

Daaaaaa

Fazit: die beiden Pflanzen brauchen dringend einen neuen Standort an dem sie die benötige Sonne erhalten. Und wo doch jetzt der Riesensalbei weg ist …..

Die Pfingstrose ‚Festiva Maxima‘ steht leider zu dicht zwischen der Rose ‚Mme Hardy‘ und dem Schleierkraut. Hier macht die Diva es nicht lange. Fazit: ich habe WIRKLICH viel Platz gewonnen wenn ich den Salbei raus schmeiße…..

Die arme ‚Festiva Maxima‘

Und dann natürlich auch hier „Kleinigkeiten“: das Geranium ‚Tiny Monster‘ muss dringend in seine Schranken gewiesen und komplett zurück geschnitten werden. Die gefüllte Schafgarbe ‚The Pearl‘ bekommt einen Platz weiter vorne im Beet und die Skabiosen fliegen aufgrund permanenter Arbeitsverweigerung raus.

Geranium
The Pearl

(oben ‚Tiny Monster‘ im Schleierkraut, unten die beiden, quasi unsichtbaren ‚The Pearl‘)

So, die Hälfte ist geschafft – zumindest planerisch. Leider zeichnete sich jedoch schon dieses Jahr ab, dass ich auch an die beiden neuen Beete ran muss. Aber: learning by doing. Als Anfänger macht man nun mal Fehler. Mal gucken wann und wie ich alles in die Tat umsetzen kann.

Liebe Grüße,
Krümel

5 Antworten auf „Änderungsnotiz – Beet 1“

  1. Und erstens kommt es anders und zweitens als man plant. Ich bin diesbezüglich inzwischen ganz locker geworden. Was sich nicht durchsetzen kann und verschwindet, darf verschwunden bleiben. Vorausgesetzt, ich bin nicht Schuld daran, weil ich einen ungeeigneten Standort gewählt habe.
    Wucherer werden hemmungslos reduziert oder manchmal auch ganz entfernt. Außer sie gefallen mir, wie meine Euphorbien. Aber die bedrängen auch niemanden, weil sie im Schotter am Senkgarten sitzen.
    Was Besseres als Beet 1 fällt mir jetzt auch nicht ein. Ist es besonders sonnig? Dann nenn es Sonnenbeet. Gibt es hier auch 😉
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Hallo Karen,
      *lach* meine Beete sind alle sowas von sonnig. Ich dachte schon an Rosenbeet, weil doch vier Rosen drin stehen. Aber Rosenbeet nennen wir das neue das um den Lieblingsplatz herum angelegt wurde. Ich suche weiter.
      Liebe Grüße,
      Krümel

  2. Liebe Krümel,
    das ist uns auch schon oft passiert. Ich habe sogar schon mal einen Baum viel zu nah ans Haus gepflanzt. Keine Ahnung, was ich mir dabei damals gedacht habe. Vielleicht habe ich geglaubt, der Baum bleibt so klein… Jedenfalls musste ich ihn dann ungefähr zehn Jahre später fällen. Das hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt. Und der Baum war in dieser Hinsicht nicht die einzige Fehlleistung.
    Ich wünsche Dir noch eine wunderschöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,
      wow – einen ganzen Baum? Das muss der Gärtner-Seele weh getan haben. Ja, manchmal fragt man sich schon was man dabei gedacht hat als man dies und das getan hat. Denke, wenn man so im werkeln ist macht man einfach manches automatisch ohne nachzudenken – und erhält hinterher die Quittung. 🙁
      Liebe Grüße,
      Krümel

  3. An Gartenarbeit denke ich jetzt zwar noch nicht – der Garten liegt bei mir zurzeit brach, aber ich bewundere dich, wie du deine Beete planst. Bei mir wächst ziemlich viel wild durcheinander. Die Natur ist in meinem Garten der Hauptgestalter. Hin und wieder greife ich ein, aber eher dezent :)!
    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Christine

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