Carrapple Cake

Auf meinen heutigen Blogbeitrag habe ich mich seit langem gefreut. Heute darf ich nämlich mit imaginärem Plüschbömmel am Poppes durchs web hüpfen und Nicole vom wunderbaren Blog niwibo als Osterhelfer unter die Arme greifen.

Wie ihr ja wisst backe ich unheimlich gerne. Was liegt also näher, als Euch mein allerliebstes Karrottenkuchenrezept unter die Nase zu halten? Gepimpt wird der Klassiker bei uns mit fruchtigem Apfel, weshalb der etwas merkwürdige Name zustande kommt. Quasi als Fusion von Carrot und Apple.
Meine Damen und Herren – ich präsentiere stolz den saftigen, fruchtigen, einfach sau-leckeren Carrapple Cake.

Ihr braucht:
2 große Karotten (sollte so 150g – 200g ergeben)
1 leicht säuerlicher Apfel (in etwa selbe Menge wie die Karotten)
Etwas Zitronensaft
200 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlene Orangenschale
3 Eier
50 g gemahlene Mandeln
200g Mehl
50g Speisestärke
1/2 Pck. Backpulver
175g Doppelrahmfrischkäse
1/2 TL Vanillepaste oder das Mark einer halben Vanilleschote
60 g Puderzucker
50 -75 ml Milch

Und so geht‘s
Eine Gugelhupfform fetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Karotten und den Apfel schälen und fein raspeln. Etwas Zitronensaft darüber geben, damit der Apfel nicht braun wird.

175g Butter, Zucker, Salz, Zimt und Orangenschale mit dem Rührgerät richtig schön cremig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und jedes gut glatt unterrühren. Gemahlene Mandeln, Mehl, Stärke und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen nicht mehr so fluffig. Möhren und Apfel mit einem Geizkragen unterheben, alles in die Form geben und ab in den Ofen. Ca. 50 Minuten backen. Ich muss die letzten 15 Minuten immer eine Alufolie darüber legen, sonst wird mein Kuchen zu dunkel. Aber Ihr kennt ja Eure Backöfen selbst am besten. Nach der angegebenen Zeit bitte Stäbchenprobe machen und ggf. die Backzeit noch ein wenig verlängern.

Wenn der Kuchen fertig ist aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Ich persönlich lasse den Gugel in der Form komplett auskühlen, so reißt er mir nicht beim Stürzen.
Nachdem der Kuchen komplett erkaltet ist, bekommt er noch ein kleines Häubchen. Dazu den Frischkäse, 25g (weiche!! Sehr wichtig!) Butter, Vanillepaste und Puderzucker zu einer Klümpchenfreien Masse glatt rühren. Milch ganz langsam und vorsichtig unterrühren bis Ihr die gewünschte Konsistenz erreicht habt. Frosting auf dem Kuchen verteilen und nochmal ca. 30 Minuten kalt stellen.

Genossen ist der Carrapple Cake am besten bei Zimmertemperatur. Dann kommt das fruchtige Aroma am besten zur Geltung. Und da er am nächsten Tag nochmal besser schmeckt ist der Carrapple Cake perfekt zu Ostern. Einfach am Vortag zubereiten und an der Osterkaffeetafel genießen. Hmmmm….

Ich hoffe ich konnte Euch meinen Carrapple Cake schmackhaft machen und ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Bescheid gebt wie er Euch geschmeckt hat. Bitte denkt auch daran, morgen bei KarinNettchen vorbei zu schauen – denn der übergebe ich jetzt den Osterhelfer-Staffelstab.

Liebe Grüße, habt einen schönen Tag und lasst es Euch schmecken,
Krümel

14 Antworten auf „Carrapple Cake“

  1. Oh das ist ja mal lecker, ich hab auch oft einen Karottenkuchen an Ostern, hab ihn aber bisher noch nie als Gugelhupf oder mit Apfel gemacht. Auch die Idee mit dem Frostig gefällt mir gut und es lässt sich sicherlich auch besser dekorieren als normaler Puderzuckerguß.
    Auch ich war schon ein Osterhasenhelferchen und es hat mir großen Spaß gemacht, und bin begeistert welch tolle Blogs ich auf diesem Wege finde.
    lg Martina

  2. Hhhhmmmm….sieht der lecker aus. Mit Apfel ist mal ’ne gute Idee. Möhrenkuchen hatten wir in letzter Zeit einige – also genau genommen fast schon zu viel. Aber für den Herbst, wenn die Apfel- und Möhrenernte kommen, werde ich mir den auf jeden Fall abspeichern.
    Viele Grüße
    Claudia

  3. Oh, meine Liebe, sieht der Kuchen lecker aus.
    Danke dir sehr für das Rezept. Möhre und Apfel ist einfach eine perfekte Mischung.
    Diesen Kuchen wird es bei uns bestimmt in der nächsten Zeit geben.
    Liebe Grüße
    Tina

  4. Mhmm, der sieht lecker aus liebe Krümel.
    Allerdings habe ich beim ersten Blick auf den Namen gedacht, was hat der Apfelkuchen mit einem Auto zu tun?
    Na gut, die Lösung habe ich ja jetzt….
    Ich denke, das werde ich ausprobieren, solche Kuchen gehen hier immer.
    Dir Danke fürs Mithoppeln, ganz liebe Grüße
    Nicole

  5. Uiii, das stelle ich mir in der Tat richtig lecker und saftig vor. Ich habe mir gleich mal das Rezept abgespeichert ich kann den Kuchen ja auch nach Ostern backen, hier lieben meine Männer Karottenkuchen sowieso und diese Variante muss ich einfach ausprobieren♥

    Mit lieben Grüßen
    Kerstin

  6. Oh, das klingt aber gut – und so saftig…
    Vielleicht schaffe ich es gleich am Wochenende, das Rezept nachzubacken.
    Vielen Dank für den heutigen Beitrag und freundliche
    Claudiagrüße
    … von der, die jetzt schon gern auch noch das Plüschbömmel am Poppes gesehen hätte …

  7. Das ist eine super Idee, einen solchen Kuchen zu backen. ich mag saftige Kuchen sehr gerne und werde meine Tochter bitten, diesen Kuchen für uns zu backen. Sie kann hervorragend backen und ich kann es leider überhaupt nicht.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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