Der Garten Ende Juli

Uff – man könnte fast meinen ich hätte das ganze Jahr über nix im Garten gemacht. Und zugegebener Maßen – dieses Jahr war ich nicht so wirklich fleißig.

Der Mai war furchtbar verregnet. V.a. die Wochenenden waren nicht so nutzbar wie wir wollten. Im Juni war’s dann extrem heiß. Außerdem hatten wir mit dem Balkon und Monschders großem Geburtstag zu tun. Und im Juli stand das große Gartenprojekt an. Außerdem hatten wir unter der Woche viel auf der Baustelle meiner Eltern zu tun und ein paar große Bastelprojekte mussten zwingend auch noch fertig gestellt werden. Was – das zeig ich Euch mal wann anders.

Und so sieht der stiefkindlich behandelte Juligarten eben aus wie er aussieht:

Die Rosen (trotz des massiven Rückschnitts im April): völlig aus der Form.

Der Mohn – zugegebener Maßen zur Blüte sehr schön – hat riesige Löcher im Beet hinterlassen.

Der Hornsauerklee feiert fette Partys im Rasen,

in den Kübeln

– ach: einfach überall!

Das Gemüse – und hier allen voran der Kürbis wächst und wächst und wächst (wohin auch immer.) Ich glaube, vor allem Herrn Kürbis werde ich sanft aber bestimmt in seine Grenzen weisen müssen.

Mein wunderschöner Rittersporn ist schon verblüht, nur die Samenstände stehen noch. Wenigstens habe ich es schon geschafft Frauenmantel, Akelei, Ziersalbei und Lavendel runter zu schneiden.

Dieses Jahr haben wir zum Klee noch ein echtes Hirseproblem. Keine Ahnung wo das Zeug herkommt, aber es hat sich diese Jahr in Massen hier im Garten ausgebreitet. Ich komme nicht mehr hinterher mit rupfen. Und dann natürlich an Stellen wo ich einfach nicht rankomme (was müssen Rosen auch so fiese Dornen haben?).

Aber ein paar Lichtblicke gibt es:

Meine wunderbaren Sonnenhostas, oder die herrliche Gaura die im Beet über allem schwebt und eine wunderbare Leichtigkeit verbreitet. Die vollreifen Himbeeren – von der Hand in den Mund. Meine Hornveilchen in der Schale: ein Überbleibsel von Ostern. Und blühen, und blühen und blühen… Und ganz und gar erstaunlich: sowohl meine Lupine als auch eine Akelei setzen zur zweiten Blüte an. (*kopfschüttel* wo gibt’s denn sowas? Eine Akelei die im Juli blüht…?!?)

Oder die Hortensie ‚Tricolore‘. Eigentlich eine schnöde Bauernhortensie aus dem Discounter, hat sie dieses Jahr beschlossen, mal was zu wagen. Und so hat sie größtenteils auf störendes Blattwerk verzichtet und all ihre Kraft in mehrfarbige Blüten zu stecken. Naja – auch ne Variante.

Und so beende ich meinen letzten Juli-Rundgang und wünsche Euch eine schöne Restwoche. Ach ne – eine Himbeere geht noch…..

Liebe Grüße,
Krümel

4 Antworten auf „Der Garten Ende Juli“

  1. Hallo liebe Krümel,
    so richtig Lust auf Gartenarbeit habe ich auch nicht im Moment.
    Vielleicht mal am Wochenende, im Moment tue ich nachmittags eigentlich nur das, wozu ich Lust habe.
    Aber den Lavendel habe ich auch schon zurückgeschnitten.
    Dir einen schönen Abend in Deinem immer noch schönen Garten, lieben Gruß
    Nicole

  2. Manchmal muss die Arbeit im Garten eben Ruhen, zumal wenn man noch so viele andere Baustellen hat wie ihr. Geht mir im Moment ganz ähnlich. Ich habe angefangen, die Fassade des Hauses zu sanieren, da bleibt der Garten auch liegen, außer gießen.
    Die Hortensie sieht richtig gut aus.
    Und wegen der Akelei. Manchmal haben Pflanzen doch ihren ganz eigen Kopf und komische Dinge passieren.
    Ich wünsche Dir noch ein wunderschönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

  3. Eine zweitblühende Akelei hatte ich tatsächlich auch noch nicht, aber die Lupinen blühen gerne ein zweites mal. Ich musste meine radikal abschneiden, da sie vom Mehltau befallen war und schon ist sie wieder da. Einen Hokkaido hatte ich auch mal und wusste dann nicht mehr wohin mit den Ranken. In Hochbeeten finden die optimale Bedingungen….;-)
    LG Sigrun

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