Unser Gartenprojekt Teil 2: Von wegen Leichtbauweise…..

Möchtet Ihr wissen, wie es bei unserem Gartenprojekt weiter ging? Na, dann folgt mir. Wir begeben uns dazu in den Zwinger.

Der „Zwinger“ ist unsere unterkellerte Garage. Manchmal hat es nämlich auch Vorteile wenn man am Hang wohnt. So fahre ich „oben“ ebenerdig in die Garage, laufe die Stufen runter in den Garten und betrete den an zwei Seiten offenen Garagenkeller, in dem so allerlei Platz findet. Zwinger heißt er deswegen, weil sich unsere Familie beim Kauf des Häusls einen Spaß daraus gemacht hat, einen Verwendungszweck für diesen Raum zu finden. Es war alles dabei. Von Schafstall (damit unser Hund was zum hüten hat) über Kuchenatelier, Hühnerstall (weil mein SchwiPa unbedingt frische Eier zum Frühstück wollte) bis hin zum Hundezwinger. Und so hat sich eben „Zwinger“ für den Raum eingebürgert.

Aber zurück zu unserem Gartenprojekt. Während im Garten der Beton vor sich hin trocknete und das Gras zu sprießen begann, haben wir unseren Brunnentrog gebaut. Eigentlich wollte ich ja so eine alte Viehtränke haben. Ihr wisst schon: so einen tollen, verwitterten Sandsteintrog. Aber a.) sind die sau-schwer und ich kann den sicher nicht nach unten in den Garten schleppen und b.) sind die auch noch sau-teuer. Viel teurer als ich zu zahlen bereit war.

Da ich vor zwei Jahren bereits einen kleinen Blumentrog aus Hypertufa gebaut hatte und der immer noch gut da steht, beschlossen wir, den Trog selbst zu bauen. Zuerst haben wir eine Negativ-Form gebaut. Also nicht wie üblich Bodenplatte, Hypertufa rein und dann eine beschwerte Form für das Brunnenbecken hinein gestellt, sondern den Brunnen quasi auf den Kopf gestellt und um das Wasserbecken drum herum gebaut.

Benutzt haben wir beschichtete Regalbretter. Die waren von der Baustelle meiner Eltern übrig. Wer offenes Holz benutzt muss dieses zwingend gut einölen. Sonst geht das Holz eine Lebenslange Verbindung mit dem Beton ein.

Ganz schön Material ging rein in die Form. Und dann hieß es warten. 72 Stunden bis wir die Form öffnen konnten. Alles war Formstabil, aber noch weich genug zum Bearbeiten. Und damit das Ding auch „alt“ aussieht haben wir genau das gründlich getan: mit Spatel und Drahtbürste ordentlich bearbeitet.

Und dann hieß es wieder warten. Denn bevor wir den Trog stürzten und in den Garten transportieren konnten mussten wir warten bis der Beton komplett durchgetrocknet ist.

In einem dritten und letzten Post zeige ich Euch dann, wie unser Projekt vollendet wurde.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße,
Krümel

P.S. Wer Hypertufa noch nicht kennt: Zu gleichen Teilen werden Sand, Zement und Torf zusammengemischt. Wir haben noch einen Teil Perlite hinzu gegeben um den Trog nicht gaaaaanz so schwer zu machen. Naja…. Ihr könnt es Euch denken. Das war ein Satz mit X. Die 10 Kilo die er deswegen jetzt „leichter“ ist machen den Kohl nicht fett. Das Ding ist mega-schwer geworden. Sicher 140kg…. Keine Ahnung wie wir den in den Garten kriegen sollen…..

6 Antworten auf „Unser Gartenprojekt Teil 2: Von wegen Leichtbauweise…..“

  1. Mein lieber Schwan. Da habt ihr euch aber ein „federleichtes“ DIY ausgeguckt. Ich freue mich jetzt schon zu sehen, wie ihr das Ding an seinen endgültigen Platz befördert. Ich habe einige Pflanztröge aus Beton gegossen. Jetzt weiß ich wieder warum die kleinformartig geblieben sind. Aber der wird ganz bestimmt voll toll.
    Viele Grüße
    Claudia

  2. Ja gerne möchte ich das wissen 🙂 klasse, dass ihr eigenen Trog gegoßen habt, coole Idee 🙂 kennt ihr viell. jemanden mit einem Hubwagen? Wir haben mal einen bei den Kleinanzeigen erstanden um Brennholz und Co. verschieben zu können, die ziehen ganz schön was weg. Freu mich auf Teil 3! Viele liebe Grüße, Bianca

  3. Ich bin auch ganz gespannt wie Euer selbst gefertigter Trog aussieht…Ganz ehrlich, ich wollte auch immer schon so eine alte Viehtränke…
    Jetzt warte ich Euer Ergebnis mal ab…
    und rücke mittlerweile die Daumen!!!

    Alles Liebe

    Heidi

  4. Uuuuups, 140 kg! Den trägt man nicht mal eben in den Garten. Da werden wohl auch Rollbretter versagen!
    Aber schön ist er natürlich schon. Irgendwie werdet Ihr das schon hinkriegen – da bin ich mir sicher!
    Viele Grüße von
    Margit

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