Alles nicht so einfach

So Momentan. Im Allgemeinen und im Besonderen.
Da ist auf der einen Seite der große Widersacher. Ein Schreckgespenst mit Namen Corona. Eine latente Gefahr die hinter jedem Räuspern, jeder ungesunden Gesichtsfarbe zu lauern scheint. Und als ob diese reale Gefahr nicht schon schlimm genug sei, gibt es auf der anderen Seite die Paniker. Diejenigen, die sich unsolidarisch zeigen und in ekelhafter ICH-ICH-ICH-Manier Lebensmittel und Hygieneartikel horten und in blankem Egoismus der Gesellschaft den imaginären Stinkefinger zeigen.

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Jedes kleine bisschen

Es ist schon eine Weile her und doch beschäftigt es mich nach wie vor: Es war ein Sonntag Anfang April. Ich hatte meine Schwiegereltern zum Kaffee eingeladen. Wir saßen gemütlich bei Cappuccino und Himbeerschnitte als mein Schwiegervater von seinem Abendessen Tags zuvor zu schwärmen begann: frischem Spargelsalat. Ich verzog den Mund: abgesehen davon, dass ich Spargelsalat überhaupt nicht mag, störte ich mich (generell) daran, dass man Anfang April schon Spargel kaufen muss. Trotzdem gab ich mich halbwegs diplomatisch: „Wir essen noch keinen Spargel. Der hat noch nicht Saison.“ „Das war aber deutscher und der war lecker!“ antwortete mein Schwiegervater und um meine Selbstbeherrschung war es geschehen.

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